Wenn die Ziele und die Inhalte der Website definiert sind, gilt es, eine logische Struktur zu finden und die einzelnen Seiten mit einer intuitiven, benutzerfreundlichen Navigation zu verbinden.
Es geht also um Links. Wenn Sie schon einmal auf einer guten Website etwas gesucht und auch gefunden haben und Sie sich nicht mehr an die Navigation erinnern können, hat sie höchstwahrscheinlich funktioniert und war intuitiv verständlich. Links zu programmieren, die auf diese Art funktionieren, ist nicht so schwierig, wenn man einige Fakten beachtet:
Ein Link ist nur dann ein Link, wenn dahinter auch Inhalte sind, d.h. ein Link, der zu einer Baustellenseite führt, ist kein Link, er ist vielmehr eine Barriere auf dem Weg zum Ziel (siehe auch Informationsdesign).
Links müssen auf der ganzen Website gleich aussehen und: Niemals darf etwas aussehen wie ein Link, ohne dass es einer ist. Glauben Sie, das ist ein Link?
Die Namen der Links müssen eindeutig erkennen lassen, was sich dahinter verbirgt; hierbei ist allerdings der Kontext aller anderen Links auf der Seite zu beachten, es darf keine inhaltlichen Überschneidungen geben.
Haben Sie schon einmal auf einer Webseite einen Link mit der Beschriftung "Information" gesehen? Bestimmt. Haben Sie aber gewusst oder erahnt, was sich dahinter verbirgt? Sollte nicht alles im Internet Information sein? Optimal sind also selbsterklärende Links (z.B. mit MouseOver-Effekt). Belange der Ästhetik und der Funktionalität müssen hier sorgfältig gegeneinander abgewogen werden.
Die Platzierung der Navigation muss sich nach den Erwartungen der Besucher richten und hierzu gibt es Fakten: Links! 59% der vom Marktforschungsinstitut eResult analysierten Websites platzieren die Navigation am linken Seitenrand, bei 19% der Seiten gab es eine zusätzliche Navigation am oberen Rand. Von diesen Anordnungen sollten Sie nur abweichen, wenn Sie gute Gründe dafür haben (Künstler- oder Experimentalseite).
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© Wolfgang Kloska 2008