Kommunikation und Nicht-Kommunikation

Wenn eine Botschaft von einem Sender zu einem Empfänger gelangt und dort durch ein entsprechendes Medium dargestellt wird, spricht man von Kommunikation. Das Medium kann bei diesem Vorgang beispielsweise die Sprache sein (wenn Sie beim Bäcker sechs Brötchen bestellen) oder eben der Computer, der auf dem Monitor die übertragene Botschaft als Text oder Bild darstellt.

Für die Gestaltung von Internetseiten gilt es, die zu sendende Botschaft so aufzubereiten, dass der Inhalt vom Empfänger eindeutig verstanden wird. Nicht außer Acht lassen sollte man im Web aber die emotionale Komponente der Kommunikation - den Beziehungsaspekt. Dieser sagt etwas aus über die Wertung des Empfängers, sich selbst und der Beziehung zu seinen Kunden. Hier kommt die Usability der Internetseite ins Spiel: Eine Seite, die vor Flashfilmchen, unnötigen Animationen und Skripten strotzt, dient wohl eher der Selbstdarstellung der Programmierer als der Benutzerfreundlichkeit.

Gefährlich für die Beziehung zum potentiellen Empfänger der Botschaft ist Nicht-Kommunikation. Diese findet in krassen Fällen statt durch das Nichtbeantworten von E-Mails, durch die Bereitstellung von Baustellenseiten oder durch Programmierung von Links, die zu Baustellenseiten führen.

Ebenfalls zur Nicht-Kommunikation zählen wir nichtssagende Inhalte: Nicht-Kommunizieren durch Irrelevanz; oder auch unverständliche Inhalte, die zwar in der Sache richtig sein können und durchaus reich an Information, aber beispielsweise mit nicht erklärten Fachausdrücken gespickt, die lediglich einer kleinen Gruppe von Experten geläufig sind.

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© Wolfgang Kloska 2008